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Gesunde Öle, die man kennen sollte

Gesunde Öle, die man kennen sollte

Bist du auf der Suche nach dem perfektem Öl? Dann fokussiere dich auf native beziehungsweise kalt gepresste Öle. Durch die schonende Herstellung bleibt ein Großteil der Geschmacksstoffe, Vitamine und der als gesund geltenden mehrfach ungesättigten Fettsäuren erhalten. Wir erzählen dir in dem Beitrag etwas über gesunde Öle.

Wichtig: Selbst bei sonst gesunden Ölen können bei zu starker Erhitzung Inhaltsstoffe verloren gehen.
  1. Olivenöl
  2. Rapsöl
  3. Leinöl
  4. Kürbiskernöl
  5. Walnussöl
  6. Traubenkernöl
  7. Arganöl
  8. Sesamöl
  9. Hanföl
  10. Kokosöl

Im Supermarkt werden wir schnell erschlagen von den vielfältigen Angeboten im Öl-Regal.

Oft lesen wir gesunde Öle hier und gesunde Öle da aber was machen gesunde Öle aus? Generell sind kaltgepresste Öle sehr empfehlenswert, denn sie enthalten wertvolle Geschmacksstoffe, Vitamine und ungesättigten Fettsäuren. Doch auch der Umgang und die Zubereitung spielen eine wichtige Rolle.

1.Olivenöl

Olivenöl ist eines der gesündesten Speiseöle und kommt vor allem in der mediterranen Küche zum Einsatz. Es verleiht den Gerichten das nötige Aroma und wirkt wie ein eigenständiges Gewürz. Olivenöl ist bekannt für seinen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren (Ölsäure). Vor allem in der kalten Küche, z.B. für die Zubereitung von Vorspeisen, wird gutes Olivenöl verwendet. 

Spätestens ab 180 Grad Celsius werden wertvolle Inhaltsstoffe des nativen Olivenöls zerstört, deshalb sollte man es, wenn überhaupt, nur leicht erhitzen.

Generell gilt bei Öl: Sobald es in der Pfanne anfängt zu rauchen, sollten Sie es nicht mehr verzehren, da dabei gesundheitsschädliche Stoffe (unter anderem Transfettsäuren) entstehen können.

Besser das native Öl nach dem Kochen über die warme Speise geben und genießen!

2.Rapsöl

Rapsöl ist oft eine sichere Wahl: Ein wahrer Allrounder in der Küche mit durchaus günstigen Effekten auf unsere Gesundheit.

Es liefert verhältnismäßig wenig gesättigte Fettsäuren und einen Großteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie die essenzielle Omega-3-Fettsäure (Alpha-Linolensäure). Diese Fettsäuren senken unter anderem das Risiko für koronare Herzkrankheiten. Zu betonen ist dabei vor allem das günstige Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren im Öl. Darüber hinaus gilt das Rapsöl als eine gute Quelle für Vitamin E. Da der Rauchpunkt von Rapsöl in der Regel über 160 Grad Celsius liegt ist es sehr gut zum schonenden Braten geeignet.

3.Leinöl

Leinöl ist herrlich nussig, hat einen intensiven Eigengeschmack und fließt dickflüssig vom Löffel. Es gehört mit zu der besten pflanzlichen Quelle für die wertvollen und lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren und schlägt dabei sogar das Rapsöl deutlich. Leinöl auf keinen Fall erhitzen, sondern ausschließlich kalt verwenden. Umso mehr Omega-3- Fettsäuren enthalten sind, desto leichter verderblich ist auch das Öl – darum am besten kühl und dunkel im Kühlschrank aufbewahren und zügig verbrauchen. 

4. Kürbiskernöl

Dieses nussige Öl gilt als Spezialität aus der Steiermark. Enthalten ist ein großer Anteil an Linolsäure und Phytosterine. Verbraucher sollten beim Kauf auf das EU-Siegel „geschützte geografische Angabe“ achten. Die Kürbiskerne werden vor dem Pressen des Öls geröstet. Das gesunde Öl bekommt seine typische dunkle Farbe und dickflüssige Konsistenz. 

Zum Erhitzen sollte auch dieses Öl nicht verwendet werden. Besonders gut eignet sich das Öl für Salatsaucen oder Vorspeisen. Lecker ist auch ein Schuss des kostbaren gesunden Öls auf der fertigen Kürbissuppe oder auf einem Püree.

5. Walnussöl

Nicht ganz günstig, aber seinen Preis durchaus wert: Walnussöl gehört neben Raps- und Leinöl zu den empfehlenswerten Quellen für Omega-3-Fettsäuren. Bis zu 13 Prozent der im Öl enthaltenen Fettsäuren gehören zu den Omega-3-Fettsäuren. Deshalb zählt auch dieses wertvolle gesunde Öl zu den Lebensmitteln, die einen günstigen Effekt auf die Zusammensetzung der Blutfettwerte haben kann.

Kaufe das Walnussöl besser in kleinen Mengen, aufgrund des hohen Omega-3-Anteils ist es leicht verderblich und wird schnell ranzig. Walnussöl passt sehr gut zu kalten Vorspeisen und Salaten. Zum Erhitzen ist es durch den hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren nicht geeignet.

6. Traubenkernöl

Eines der teuerste Öl unserer vorgestellten Vertreter ist das Traubenkernöl. Kein Wunder, denn es wird in einem aufwendigen Prozess aus den kleinen Kernen der Weintrauben gewonnen.

Das hat auch etwas Gutes, denn früher waren die Kerne lediglich ein Abfallprodukt der Wein- und Traubensaftherstellung.

Auch wenn die meisten beim Einkauf Weintrauben ohne Kerne bevorzugen – gesundheitlich wertvoll sind sie trotzdem, denn den größten Anteil des Öls macht die mehrfach ungesättigte Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) aus. Lebensmittel mit hohem Omega-6-Gehalt sind Bestandteil einer gesunden Ernährung, die reich an ungesättigten Fettsäuren ist.

Bei Traubenkernöl sollten Sie die kaltgepresste Variante bevorzugen.

Es hat ein fruchtiges und fein-nussiges Aroma. Das Öl wird vor allem für Salat und als Topping für gegartes Gemüse oder Fisch verwendet. Das Tolle daran ist, gesunde Öle sowohl bei kalten als auch bei warmen speisen genießen zu können.

7.Arganöl

Seine Inhaltsstoffe machen das Arganöl so wertvoll für unsere Gesundheit. Das Arganöl, dass aus den Früchten des Arganbaumes gewonnen wird, enthält eine einzigartige Kombination aus wenigen gesättigten und vielen ungesättigten Fettsäuren, dem Vitamin-E-Komplex und pflanzlichen Sterinen.

Was ist darin enthalten?

In einem Fläschchen mit 100 ml Arganöl sind 4 von 5 Fetten ungesättigt. Polyphenole, Linolsäure, Carotinoide, Triterpenoide und Phytosterine sorgen dafür, dass unsere Haut gesund und gut durchblutet bleibt und unterstützt den Heilungsverlauf bei Hauterkrankungen oder Verletzungen. Während Arganöl hier in Österreich erst immer bekannter wird, gilt es in Marokko schon sehr lange als natürliche Alzweckwaffe und Lebenselixier.


Aufbewahrung vom gesunden Arganöl

Da das Arganöl gesund, lecker aber auch teuer ist, ist die optimale Aufbewahrung sehr wichtig. Licht und Luft führen zu chemischen Reaktionen des Arganöls, sodass es sauer und nicht mehr nutzbar werden kann. Experten empfehlen für das Arganöl eine dunkle, trockene und kühle Lagerung im Kühlschrank (bis maximal 10°C). Auf diese Weise bleibt das Arganöl im gewünschten Zustand. Beim Kauf des Arganöls für den Haushalt, solltest du dir 100% reines und kaltgepresstes Arganöl besorgen.

8.Sesamöl

Hell oder dunkel, das ist hier die Frage: Sesamöl gibt es für jeden Geschmack und beinahe jeden kulinarischen Zweck! Warum das älteste Speiseöl der Welt bis heute absolut aktuell und höchst begehrt bei gesundheitsbewussten Genießern ist, erfahren Sie hier.

  • …schützt Herz und Gefäße
  • …macht rundum fit: Studien zeigen: Sesamöl stärkt das Immunsystem und kann die körperliche sowie die geistige Leistungsfähigkeit steigern.
  • …tut der Nase gut:  Etwa 90 Prozent der Fachärzte empfehlen es als Spray nach Nasen-OPs sowie bei Schnupfen.
  • …hält sich lange: Zwar sollte man Sesamöl beim Lagern (wie alle pflanzlichen Öle) vor Licht, Luft und Wärme schützen.
  • …senkt den Cholesterinspiegel: Wer einen erhöhten Cholesterin- spiegel hat, kann ihn durch den häufigen Genuss von Sesamöl auf ein gesundes Level bringen.

Herkunft

Im Altertum wuchs er nachweislich zuerst im Osten Afrikas, von wo aus er im Lauf der Jahrhunderte nach Indien, Süd- und Mittelamerika sowie nach China gelangte.

Geschmack

Helles Sesamöl aus ungerösteten Samen schmeckt sehr mild bis fast neutral. Das dunkle Öl aus gerösteten Samen dagegen hat ein intensives und würziges Sesamaroma. Insgesamt schmecken kaltgepresste Sesamöle etwas kräftiger als raffinierte Sorten.

Sorten

Es gibt helles und dunkles Sesamöl. Helles Sesamöl besteht aus ungerösteten, dunkles Sesamöl aus gerösteten Sesamsamen.

9.Hanföl

Hanföl ist, was seine Inhaltsstoffe angeht, ein absoluter Gesundheitsbooster und gehört definitiv hier bei den „gesunde Öle“ hervorgehoben. Das gilt im Hinblick auf unseren Körper sowohl von außen als auch von innen.

Denn als Speiseöl auf Salaten, im Speisequark oder als Porridge-Topping liefert uns das grün schmeckende Öl wertvolle Fettsäuren, die unser Körper dringend braucht, weil er sie nicht selbst herstellen kann. Von außen auf die Haut aufgetragen, ist das Hanföl in der Kosmetik aber genauso gesund und liefert Nährstoffe und Feuchtigkeit in die Haut.

Aber mehr dazu gleich. Schlüsseln wir erst einmal genauer auf, was genau im Hanföl steckt. Das sind im Detail die Inhaltsstoffe, die vor allem unsere Haut jubeln lassen:

  • Ein hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren
  • Ebenso wertvolle Omega-6-Fettsäuren
  • Die wunderbar nährende Gamma-Linolensäure
  • Linolsäure
  • Palmitinsäure
  • Ölsäure
  • Stearinsäure
  • Das stärkende Vitamin B1 und B2
  • Das zellschützende Vitamin E
  • Essentielle Mineralstoffe wie Phosphor, Kalium, Calcium, Mangan, Natrium, Eisen, Magnesium, Zink und Kupfer
  • Cannabidiol (CBD)

10.Kokosöl

Für die Aufnahme wichtiger Nährstoffe wird Fett benötigt

Eine sehr fettarme Ernährung kann zu Nährstoffmangel führen. Fettlösliche Vitamine können von deinem Körper nur aufgenommen werden, wenn deine Nahrung genug Fett enthält.

  • je weniger Fett wir aufnehmen, umso schneller sind wir wieder hungrig.
  • Essen schmeckt ohne Fett weniger gut
  • Einige Nährstoffe können vom Körper nur aufgenommen werden, wenn Sie durch Fett gelöst werden.

Fett ist ein Geschmacksträger

Der Geschmack leidet, wenn wenig Fett enthalten ist. Je weniger Fett dein Essen enthält, umso weniger schmeckt es.

Kokosöl hilft beim Abnehmen

Je weniger Fett in einem Essen enthalten ist, umso schneller wird das essen verdaut und macht weniger lange satt. Dazu kommt das der Blutzuckerspiegel ansteigt wenn eine Mahlzeit schnell verdaut wird. Der Stoffwechsel versucht den Blutzuckerspiegel möglichst schnell zu regulieren. Oft sogar unter den Normalwert. Ein niedriger Blutzuckerspiegel löst ein Hungergefühl aus, dass meistens zu einer erneuten Kalorienaufnahme führt. Das ist einer der Gründe für den gefürchteten JoJo Effekt. Daher ist es beim Abnehmen unterstützend.

Kokosöl oder auch Kokosnussöl

ist ein gesättigtes Öl aus dem Fleisch reifer Kokosnüsse der Kokospalme (Cocos nucifera ). Kokosöl findet in der Körperpflege, in der Gesundheit oder beim kochen Verwendung. Auch für die Industrie ist Kokosnussöl ein wichtiger Rohstoff.

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Fotos von: https://pixabay.com/de/

Kommentiere (2)


  1. Wirklich ein toller und informativer Beitrag!
    Ich finde die Wahl nach dem richtigen Öl erweist sich oftmals als sehr schwierig, weil man nicht genau weiß wie man welches Öl erhitzen darf oder wie die Aufbewahrung aussehen soll.
    Mit diesem Beitrag wird alles super zusammengefasst und erläutert.

    Macht weiter so!
    Freu mich schon auf den nächsten Blog 🙂

  2. Nachhaltige Körperpflege – Blog am Montag – Help Me Out

    […] Gesunde Öle die man kennen sollte […]

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