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Nachhaltige Körperpflege

Nachhaltige Körperpflege

Handelsübliche Körperpflegeprodukte findet man in nahezu jedem Badezimmer. Doch sind alle diese Produkte, die teuer und in viel Plastik verpackt sind, wirklich nötig? Manche dieser Produkte enthalten unverträgliche Inhaltsstoffe oder sind sogar gesundheitsschädlich. Zum Glück gibt es für viele dieser Produkte, gesunde und preiswerte Alternativen, die sich ganz einfach selber machen lassen. Wir zeigen euch in diesem Beitrag wie ihr selbst eure nachhaltige Körperpflege herstellt.

Nachhaltige Körperpflege einfach selber herstellen

Haarpflege

Die nachhaltige Körperpflege ist sehr umfangreich, wobei die Haarpflege einen wichtigen Punkt in dieser einnimmt. Wer herkömmliche Shampoos, Haarspülungen und Stylingprodukte vermeidet, muss nicht auf gepflegte Haare verzichten.

Ganz im Gegenteil: durch natürliche Haarwäsche und –pflege können Probleme wie Allergien, Schuppen oder rasches Nachfetten leicht behoben werden.

Haare waschen

Hier einige Möglichkeiten, die Haare natürlich, alternativ und gesund zu waschen. 

Eine Haarwäsche mit Natron ist eine einfache und natürliche Methode die Haare „sauber“ zu machen.Eine weitere Möglichkeit wäre ein Shampoo aus Kokosmilch und Flüssigseife herzustellen. 

Völlig kostenlos ist die Herstellung eines selbstgemachten Kastanienshampoos.

Haarspülungen

Um widerspenstiges oder trockenes Haar zu Pflegen empfiehlt sich eine Haarspülung. Natürliche Mittel, wie z.B. Apfelessig sorgen dafür, dass sich die Schuppenschicht schließt und das Haar glänzt und sich leichter kämmen lässt. Eine Hagebuttenspülung hilft gegen schnelles Nachfetten.

Haarkuren

Intensive Pflege kann man seinen Haaren mit einer selbstgemachten Haarkur zukommen lassen. Natürlichen Zutaten wie Sheabutter und grüner Tee sorgen für schöne und kräftige Haare. Eine kleine Portion Mandel-, Oliven- oder Kokosöl verleihen dem durch heißes Waschen oder Föhnen angegriffenem Haar wieder ein gesundes Aussehen. 

Close up of a hairdresser applying hair oil on customer’s hair at the salon.

Gesichtspflege

Die feine empfindliche Gesichtshaut wird durch herkömmliche Reinigungs- und Pflegemittel häufig mehr strapaziert, als verwöhnt. Volle Transparenz der Inhaltsstoffe hast du, wenn du die Produkte selbst herstellst. Selbst gemachte Kosmetik ist frei von Tierversuchen, Mikroplastik, Palmöl oder anderen für die Gesundheit bedenklichen Inhaltsstoffen.

Gesichtsreinigung 

Haferflocken stehen nicht nur auf dem gesunden Speiseplan, sondern sind auch für die Gesichtsreinigung geeignet. Ihre Inhaltsstoffe sind für empfindliche und gereizte Haut eine wahre Wohltat. Damit sie ihre positive Wirkung entfalten können musst du die feinen Haferflocken mit etwas Wasser verrühren bis ein sämiger Brei entsteht. Auch Apfelessig ist ein wahres Wundermittel für unsere Haut. Die säuerliche Lösung eignet sich hervorragend für die Gesichtsreinigung. Einfach etwas Essig auf ein Reinigungspad geben und mit kreisenden Bewegungen ins Gesicht einmassieren. Danach mit klaren Wasser abwaschen.

Gesichtscreme

Um deine Haut nach der Reinigung zu pflegen und mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen, kannst du gehaltvolle, pflanzliche Öle verwenden. Für empfindliche oder zu Unreinheiten neigende Haut sind Mandel- oder Kokosöl sehr empfehlenswert. Zudem hinterlassen sie einen angenehmen Duft. Für trockene Haut ist hochwertiges Olivenöl sehr gut geeignet.

Gesichtsmasken

Verwöhne deine Haut doch hin und wieder mit einer ganz einfach selbst hergestellten Gesichtsmaske. Viele der möglichen Zutaten sind in deiner Küche sicher vorhanden.

Die Masken immer frisch und aus frischen Zutaten zubereiten. Für trockene und reife Haut eher fettige Produkte wie z.B. Bananen und Avocados verwenden, da diese sehr reichhaltig sind. Zur Pflege von normale oder unreifer Haut sind Tomate oder Gurke geeignet, da sie eine reinigende und klärende Wirkung haben. 

Hautpflege

Die Haut ist unser größtes Organ und dient der Entgiftung. Nachhaltige Körperpflege hilft der Haut viel gutes zu tun. Daher ist es so wichtig die Haut zu pflegen und ihre Funktionsfähigkeit zu unterstützen. Es ist sinnvoll den Ursachen von Hautirritation und Trockenheit auf den Grund zu gehen und die Selbstheilungskräfte der Haut mit natürlichen Mitteln zu unterstützen.

Hautreinigung

Zur Reinigung unreiner und fettiger Haut eignet sich besonders eien verdünnte Apfelessig-Mischung. Er fördert die Durchblutung und verleiht der Haut ein strafferes Gefühl. Mit seinem hautneutralen ph-Wert unterstützt der naturbelassene Essig den Säureschutzmantel anstatt ihn zu schwächen, wie andere alkalische Mittel und Seifen dies tun. Er reinigt nicht nur die Haut auf sanfte Weise, sondern ist auch als Pflege zu empfehlen. 

Pflegende Hautcreme

Eine gute Hautcreme sollte aus natürliche Zutaten bestehen und auf die individuellen Bedürfnisse der Haut abgestimmt sein. Die Ansprüche an die eigene Hautpflege ändert sich mit den Jahreszeiten und dem Älterwerden. Bei Cremes handelt es sich um eine Emulsion aus Öl und Wasser, sowie weiteren Zusätzen und Wirkstoffen, die ihnen besondere Eigenschaften verleihen. Weil sich Fett und Wasser zunächst jedoch wegen ihrer molekularen Eigenschaft nicht miteinander verbinden lassen, wird zusätzlich ein Emulgator benötigt. Alternativ zu den klassischen Emulgatoren kann Wachs oder Lanolin verwendet werden.

Sonnenschutz

Sonnenschein ist wichtig für unser Wohlbefinden und die Versorgung mit Vitamin D. Ein Zuviel an Sonnenschein ist aber schädlich für unsere Haut. Um Schäden vorzubeugen, ist es sinnvoll, den Eigenschutz der Haut vor zu viel Sonne zu stärken. Wenn das alleine nicht reicht, kannst du während der Übergangszeit Kokosöl als leichten Sonnenschutz aufragen.

Hautpflegendes Massageöl

Es gibt viele Anlässe, um bei einer entspannenden Massage die Seele baumeln zu lassen. Das richtige Massageöl macht die Behandlung besonders intensiv und pflegt gleichzeitig die Haut. Für die Herstellung des Massageöls benötigst du lediglich pflanzliche Öle, wie z.B. Olivenöl und ätherische Öle.

Wie bei anderen Ölen empfiehlt es sich auch das Massageöl dunkel zu lagern. Die Haltbarkeit hängt vom Trägeröl ab, beträgt aber in der Regel mindestens mehrere Monate.

Bad und Dusche – natürliche Pflege

Insbesondere fürs Duschen und Baden erhält man im Handel viele aufwändige in Plastik verpackte Reinigungs- und Pflegemittel. Doch statt ratlos vor den vielen Möglichkeiten zu stehen kannst du dein individuell auf deine Bedürfnisse abgestimmtes Duschgel und deinen Badezusatz selbst herstellen.

Duschgel selber machen

Ein flüssiges Hautreinigungsmittel ohne Mikroplastik und unnötige Zutaten kann einfach und preiswert selbst hergestellt werden. Es enthält unter anderem Kernseife, Pflanzenöle und je nach Gelierfähigkeit der Kernseife, das Verdickungsmittel Xanthan für eine angenehme cremige Konsistenz. Ein Duschgel lässt sich auch mit Rosskastanien herstellen, die natürliche fettlösende Saponine enthalten. Das Duschgel schäum daher angenehm, ohne Tenside zu enthalten.

Badesalz selber machen

Ein entspannendes Bad wird noch angenehmer, wenn du ein passendes Badesalz ins Wasser gibst. Badesalze pflegen die Haut beim Baden besonders weich. Zudem nimmt das Salz im Wasser Giftstoffe aus der Haut auf und sorgt so für eine sanfte Entgiftung des Körpers. Die Herstellung des Badesalzes ist sehr einfach. Man benötigt lediglich Meersalz, Natron, Pflanzenöl, wie z.B. Kokosöl, ätherisches Öl, optional Blumenblüten für die Optik. Auch Heilkräuter können dem Badesalz beigefügt werden. 

Peeling selber machen

Ein Peeling löst abgestorbene Hautschüppchen und sorgt für eine intensive Durchblutung, sodass die Haut frisch und gepflegt aussieht. Viele Küchenzutaten, wie z.B. feines Salz, Kokosflocken, feinkörniger Zucker, Kaffeepulver usw. eignen sich sehr gut für ein Peeling. Damit das Peeling leicht aufzutragen ist, wird eine Trägersubstanz benötigt. Als Trägersubstanz eignen sich Zutaten mit flüssiger oder breiiger Konsistenz, die oft auch eine eigene Pflegewirkung besitzen. Als Trägersubstanz können Pflanzenöle, Fruchtsäfte, Quark oder Joghurt verwendet werden.

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Fotos von: https://pixabay.com/de/

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  1. Nachhaltige Adenvtszeit – Help Me Out – Adventsblog

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